Was haben ein Lied von Pur, ein Vorstellungsgespräch, eine Wanderung und ein kleiner Schuhwichtel gemeinsam? Vielleicht mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Eine Geschichte über Fantasie, Erinnerungen und warum wir manchmal nur nach unten schauen müssen, um wieder bei uns selbst anzukommen.

Warum ein Schuhwichtel manchmal genau im richtigen Moment da ist

Als ich jung war, lief oft „Wo sind all die Indianer hin“ von Pur. Bis heute begleitet mich dieses Lied. Nicht nur wegen der Melodie, sondern wegen der Frage, die für mich darin steckt:
Wann haben wir eigentlich aufgehört, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen?

Als Kinder brauchten wir nicht viel, um Abenteuer zu erleben. Ein Wald war voller Geheimnisse. Hinter jedem Baum konnte sich etwas verbergen und jeder Spaziergang wurde zu einer Entdeckungsreise. Irgendwann werden wir erwachsen. Der Kalender füllt sich mit Terminen, wir hetzen von einem Ort zum nächsten und verlieren dabei manchmal den Blick für die kleinen Wunder.

Als ich zum ersten Mal eine magische Baumperle in der Hand hielt, musste ich genau daran denken. Nicht, weil ich Baumperlen aus meiner Kindheit kannte, denn das war nicht so. Aber ihr Name und ihre Form erinnerten mich an dieses Gefühl von damals. An eine Zeit, in der alles möglich schien. Je länger ich die Baumperle betrachtete, desto deutlicher erkannte ich einen kleinen Wichtel darin. Ich hatte nie das Gefühl, ihn zu erschaffen. Ich durfte ihn lediglich aus der Baumperle befreien.

Vor einigen Jahren stellte ich mir selbst eine Herausforderung: 10.000 Schritte. Jeden Tag. Bei Sonne, Regen, Hitze oder Kälte. Immer dabei war ein kleiner Schuhwichtel. Natürlich wusste ich, dass er mir die Schritte nicht abnehmen konnte.
Aber manchmal genügte ein kurzer Blick nach unten und ich musste lächeln. Irgendwie hatte ich oft das Gefühl, als würde der kleine Kerl den Weg mitbestimmen. An einer Pfütze vorbeigehen? Das fand er meistens langweilig. Er wollte mitten hindurch.
Und ich habe die Challenge dank des Schuhwichtels geschafft! Nur einen Monat musste ich Verletzungsbedingt kürzer treten. 

1

Wenn ein Blick nach unten mehr bewirkt als tausend Gedanken

Manchmal stehen wir vor einem Vorstellungsgespräch. Manchmal vor einem Termin beim Amt. Manchmal sitzt man im Wartezimmer beim Zahnarzt oder hat einfach einen Tag, an dem gerade alles ein bisschen zu viel ist.

Ein Schuhwichtel nimmt einem diese Momente nicht ab. Er löst keine Probleme und zaubert keine Sorgen weg.

Aber manchmal reicht ein einziger Blick auf den kleinen Begleiter.

Ein kurzer Moment.

Ein Lächeln.

Ein tiefer Atemzug.

Und plötzlich erinnert man sich daran, dass irgendwo tief in uns immer noch das Kind lebt, das überall Geschichten entdecken konnte.
Und mir helfen die Schuhwichtel sehr, wenn ich einen Zahnarzttermin habe.

Vielleicht beginnt genau dort das Schuhversum.

Jeder Schuh erzählt seine eigene Geschichte

Für mich besitzt jeder Schuh seine ganz eigene Geschichte. Er trägt uns über Waldwege, auf Pilgerreisen, durch Innenstädte, zur Arbeit oder einfach nur mit dem Hund um den Block. Tausende Menschen besitzen vielleicht dasselbe Schuhmodell. Doch in dem Moment, in dem ein Schuhwichtel am Schnürsenkel sitzt, wird daraus dein Schuh. Nicht, weil er anders aussieht, sondern weil er eine Geschichte erzählt.

Der Schuhwichtel auf den Bildern dieses Artikels hat inzwischen übrigens schon ein neues Zuhause gefunden. Während ich diese Zeilen schreibe, begleitet er vielleicht seinen Menschen gerade auf einer Wanderung, sitzt am Schuh auf dem Weg zur Arbeit oder wartet auf das nächste kleine Abenteuer. Dieser Gedanke zaubert mir jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht.

Früher habe ich vielen Schuhwichteln selbst einen Namen gegeben. Heute überlasse ich das manchmal auch ihren neuen Familien. Ich mag den Gedanken, dass ein Schuhwichtel seinen ersten Namen bei mir bekommt – und vielleicht einen zweiten, wenn er adoptiert wird. Denn mit jedem neuen Zuhause beginnt auch eine neue Geschichte.

Genau das liebe ich am Schuhversum. Ich bekomme immer wieder Fotos zugeschickt: Schuhwichtel auf einem Berggipfel, am Meer, auf einer Pilgerreise, mitten im Wald oder vor einem Ortsschild nach einer langen Wanderung.
Der weiterst gereiste Schuhwichtel war sogar auf den Malidiven.
Besonders berühren mich die Bilder, auf denen große Schuhe von Mama oder Papa neben kleinen Kinderschuhen stehen – jeder mit seinem eigenen Schuhwichtel. Manchmal begleitet ein Schuhwichtel einen Menschen, manchmal eine ganze Familie.

Wenn du deinem Schuhwichtel einen Namen gibst, freue ich mich sehr, ihn kennenzulernen. Schick mir gerne ein Foto von eurem gemeinsamen Weg und erzähl mir eure Geschichte. Vielleicht taucht dein kleiner Begleiter eines Tages hier auf dem Blog auf und wird Teil des Schuhversums. Denn jeder Schuhwichtel ist ein Unikat – aber erst durch die Menschen, die ihn begleiten, wird seine Geschichte vollständig. 💚

 

Schuhe gehen. Erinnerungen bleiben.

Irgendwann ist jedes Paar Schuhe einmal ausgetragen. Die Sohlen sind abgelaufen, das Leder hat Falten bekommen und vielleicht wartet schon das nächste Paar.

Vielleicht zieht dann auch ein neuer Schuhwichtel mit den neuen Schuhen los.

Der alte aber verschwindet nicht.

Er bekommt einen Platz auf einem Regal, hängt am Schlüsselbrett oder findet einen anderen bleibenden Ort. Und jedes Mal, wenn man ihn sieht, erinnert er an all die Wege, die man gemeinsam gegangen ist. An einen Lebensabschnitt. Schuhwichtel sind also auch irgendwie Lebensabschnittsschuhgefährten. Uff. Was für ein langes Wort.

Es ist ein bisschen wie mit einem Lied.
Man hört die ersten Töne…
…und plötzlich ist man wieder genau in diesem einen Moment seines Lebens.

Vielleicht kann ein kleiner Schuhwichtel genau das auch.
Nicht Musik bewahren. Sondern Erinnerungen.
So wie dieser Schuhwichtel mich immer daran erinnern wird, wie ich in Portimao eine wunderschöne Zeit am Atlantik hatte.

Schuhwichtel aus Baumperle am Meer Schuhwichtel aus Baumperle am Meer Schuhwichtel aus Baumperle am Meer

Noch tiefer ins Schuhversum eintauchen

Wenn dich diese Welt genauso begeistert wie mich, dann wirf einen Blick in mein Buch „Von Baumperlen, Wichteln und Wunderwesen“.

So sehen die übrigens aus falls du sie noch nicht kennst. Und auch diese kannst du bei mir adoptieren. Schau einfach hier vorbei.

Baumling aus Baumperle

Darin erzähle ich Geschichten über die geheimnisvollen Wesen, die zwischen magischen Baumperlen und alten Bäumen leben. Es ist eine Einladung, die Natur wieder mit staunenden Augen zu betrachten und die Fantasie neu zu entdecken. Das Buch erhältst du als PDF zum Lesen auf dem Smartphone, Tablet oder PC – oder zum Ausdrucken für gemütliche Lesestunden.

Dein Schuhwichtel

Vielleicht wartet dein Schuhwichtel schon darauf, dich auf deiner nächsten Wanderung, einer Pilgerreise oder einfach durch den ganz normalen Alltag zu begleiten.

Und vielleicht ist ein Schuhwichtel gar nicht der einzige Begleiter.

Neben den Schuhwichteln findest du auch Armbandwichtel, die dich den ganzen Tag begleiten, Schlüsselanhänger-Wichtel, die dich bei jedem Nachhausekommen begrüßen, und Dreadwichtel, die überall dort mitreisen, wo du unterwegs bist.

Jeder von ihnen entsteht aus einer magischen Baumperle und trägt seine ganz eigene Persönlichkeit in sich.

Das Wichtelversum

Vielleicht wartet dein Wichtel schon darauf, dich auf deiner nächsten Wanderung, einer Pilgerreise oder einfach durch den ganz normalen Alltag zu begleiten. Vielleicht ist es ein Schuhwichtel, der an deinem Schnürsenkel sitzt. Vielleicht ein Armbandwichtel, der dich jeden Tag am Handgelenk begleitet. Oder ein Dreadwichtel, der mit dir auf Reisen geht.

Jeder Wichtel entsteht aus einer magischen Baumperle und wird von Hand geschnitzt. Jeder ist ein Unikat. Und mit seiner Adoption beginnt seine ganz eigene Geschichte.

Das ist das Wichtelversum.

Ein Ort voller kleiner Begleiter und großer Geschichten.

Ich freue mich riesig zu sehen, wohin eure Wichtel überall reisen. Deshalb lade ich dich herzlich ein, deine Erlebnisse mit deinem Wichtel zu teilen. Egal ob auf Instagram, Facebook, Pinterest, TikTok, X oder jeder anderen Plattform – poste einfach ein Foto oder Video und verwende den Hashtag #Wichtelversum.

So kann ich eure Abenteuer entdecken und verfolgen. Vielleicht spaziert dein Wichtel durch den Wald, erklimmt einen Berg, sitzt am Meer, begleitet dich auf einer Pilgerreise oder hilft dir einfach dabei, einen ganz gewöhnlichen Montag mit einem Lächeln zu beginnen.

Mit etwas Glück erscheint dein Wichtel sogar hier auf meinem Blog oder auf meinen Social-Media-Kanälen und inspiriert andere Menschen, ihr eigenes kleines Abenteuer zu beginnen.

Vielleicht gibst du deinem Wichtel einen eigenen Namen. Vielleicht behält er den Namen, den er von mir bekommen hat. Beides gefällt mir. Denn jeder Wichtel sammelt seine eigene Geschichte – und genau diese Geschichten lassen das Wichtelversum jeden Tag ein kleines Stück weiter wachsen.

Wichtelversum

Entdecke jetzt das Schuhversum und finde den kleinen Begleiter, der zu deiner Geschichte passt.

Baumperlenwichtel

 

Du findest Videos über die Schuhwichtel auf Tiktok und auch auf Instagram.

Wenn Dich das Thema Baumperlen näher interessiert ist das Buch: “Faszination Baumperle” vielleicht interessant für Dich. Du bekommst es in meinem Shop. Klicke HIER und Du findest mehr Informationen über das Buch.

 
 
Hinweis zu Amazon Affiliate Links

Dieser Blog enthält Amazon Affiliate Links. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn du über einen solchen Link ein Produkt kaufst – natürlich ohne zusätzliche Kosten für dich. Diese Provision hilft mir, den Blog zu betreiben und weiterhin hilfreiche Inhalte für dich bereitzustellen. Vielen Dank für deine Unterstützung!

Mehr Informationen rund um das Thema Baumperlen findest Du auch in meinem Buch “Faszination Baumperle”.
Und das wiederum gemeinsam mit meinen wurmfreien Schmuckstücken findest Du in meinem Baumperlenschmuck Shop.